Der Standort befindet sich in einem für Wohnungsbau besonders gefragten Teil Budapests, begrenzt durch die Budaörsi út, Rupphegyi út, Pagus út und Madárhegyi út. Das Gebiet befindet sich in einem dynamischen Wandel: Zahlreiche neue Wohngebäude entstehen, ergänzt durch einen großflächigen Erlebnispark.
Auf dem geteilten Grundstück wurden gemäß den Vorgaben des Auftraggebers zwei Bauphasen mit 153 bzw. 147 Wohnungen entwickelt. Für den Standort erarbeiteten wir mehrere Bebauungskonzepte, die unterschiedliche Gebäudevolumina und Anordnungen zeigten. Obwohl das System der einzelnen Gebäude ähnlich aufgebaut war, erhielt jedes Haus aufgrund seiner Position auf dem Grundstück oder der spezifischen Grundrissdisposition eine eigene Identität. Cordia entschied sich schließlich für ein Konzept mit jeweils drei Gebäuden pro Bauphase.
Bei der Fassadengestaltung wurden verschiedene Richtungen und Möglichkeiten untersucht. Während dieses Prozesses kristallisierten sich die wesentlichen Entwurfsprinzipien heraus, die im Projekt beantwortet werden mussten. Ein zentrales Anliegen war die Schaffung einer Atmosphäre, die dem Namen des Projekts gerecht wird – also ein Ambiente, das den Charakter eines „Resorts“ vermittelt und eine grüne, entspannende und erholungsfördernde Umgebung entstehen lässt. Weitere wichtige Aspekte waren die Balance zwischen Einheitlichkeit und – aufgrund der Größe des Projekts – Vielfalt sowie ein gewisses Maß an Individualität, um die neuen Gebäude klar von den früheren Bauphasen abzuheben. Schließlich spielte auch die Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle: Die Material- und Konstruktionswahl sollte hochwertig, zugleich aber mit dem von Cordia definierten Kostenrahmen vereinbar sein.
Die entstandenen Gebäude zeichnen sich durch warme, lebendige Fassadenfarben aus. Bei den hochwertigen Penthouse-Wohnungen kamen großformatige, farblich harmonisierte vorgehängte Fassadenplatten sowie Glasgeländer zum Einsatz, die der äußeren Erscheinung Leichtigkeit und Eleganz verleihen. Die Individualität der Gebäude wird durch weitere Motive verstärkt, etwa durch die gebäudehohen Eingangstore oder die charakteristischen „Lichtschächte“ auf den Penthouse-Ebenen.
Gemäß dem Standard sind die Gebäude als Mittelganghäuser organisiert; Treppenhaus und Aufzug befinden sich nahe dem Schwerpunkt des Gebäudes. Um beim Betreten ein großzügigeres Raumgefühl zu schaffen und den Zugang zum Treppenhaus aufzuwerten, wurden die Belichtungszonen alle zwei Geschosse durchbrochen und als Galerien ausgebildet.
Ein wesentliches Ziel der Planung war die Entwicklung gut nutzbarer Grundrisse sowie die Schaffung großzügiger, unabhängig funktionierender Terrassenflächen. Pro Geschoss wurden 10 bzw. 11 Wohnungen entsprechend der vom Auftraggeber definierten Wohnungsstruktur geplant, jeweils mit Balkon oder Terrasse. Die 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen gruppieren sich um große Terrassen, während auf dem Dachgeschoss die bereits erwähnten Penthouse-Einheiten angeordnet sind.









