Neuer Hauptsitz der MBH Bank

ArchitekturInnenarchitektur
In seiner ursprünglichen Vorgeschichte sollte die „Agora“-Bebauung das neue subzentrale Stadtquartier von Angyalföld bilden.

Ort

Budapest, Ungarn

Planung

2022

Fertigstellung

-

Bruttogeschossfläche

98 m2

Status

In Bearbeitung

Konzept und Funktion

Die Hochhausstruktur war dabei eine wesentliche Voraussetzung: Die nach den gesetzlichen Vorgaben realisierbare Geschossfläche wurde in die Hochhausvolumen konzentriert, sodass im Erdgeschoss rund 5.000 m² frei wurden, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Dieser Bereich bildet als städtischer Platz und Park – als „Agora“ – das Herz des neuen Quartiers. Die erste Bauphase, bestehend aus einem Hochhaus, wurde bereits fertiggestellt. Voraussetzung für deren Genehmigung war ein Bebauungskonzept, das für das gesamte Gebiet einheitliche städtebauliche Grundprinzipien formulierte. Dieses Konzept sah für die zweite Bauphase drei Türme vor. Die zweite Phase erhielt mit der vom Tervtanács unterstützten Komposition aus 90-, 75- und 65-Meter-Türmen eine Baugenehmigung als Bürogebäude.

In den vergangenen Jahren wechselte das Grundstück den Eigentümer, und das neue Planungsprogramm sieht anstelle eines „gesichtslosen“ Bürogebäudes nun die Funktion eines Bankhauptsitzes vor – ergänzt durch ein kleineres Bürogebäude und optional ein Hotel. Diese Änderung ist positiv zu bewerten: Eine „maßgeschneiderte“ Nutzung ermöglicht eine großzügigere architektonische Erscheinung und schafft die Grundlage für die im ursprünglichen städtebaulichen Konzept sowie im lokalen Bebauungsplan vorgesehenen Turmhöhen.

Der geplante neue Bau folgt den Grundprinzipien des ursprünglichen Bebauungskonzepts. Die größte architektonische Herausforderung bestand darin, einen Hauptsitz zu entwerfen, der zugleich einzigartig ist und dennoch eine gemeinsame Sprache mit der bereits realisierten ersten Bauphase findet. Ein zentrales Element des Entwurfs ist die große, dreigeschossige Eingangshalle, die auch als Veranstaltungsraum dient und die Agora in das Gebäude hinein verlängert.

Im Einklang mit der Vision eines urbanen Zentrums öffnet sich das neue Gebäude mit öffentlichen Funktionen – Eingangshallen, Café, Restaurant sowie kundenorientierten Bankdienstleistungsflächen – zur Fußgängerpassage, die von der Metrostation in Richtung Dunavirág utca führt.

Galerie

Unsere vorrangigen Projekte

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Im nördlichen Teil der Innenstadt von Ljubljana befand sich in der Römerzeit die Nekropole der Stadt Emona. Das Projekt Emonika knüpft an dieses historische Erbe an: Als multifunktionaler Gebäudekomplex tritt es in Dialog mit der Geschichte, den bestehenden Stadtstrukturen und der architektonischen Tradition Ljubljanas.

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Das Finta és Társai Építész Stúdió erhielt 2022 im Rahmen eines Wettbewerbs den Auftrag zur Planung eines Wohngebäudes mit 56 Apartments in Balatonföldvár.

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Finta Studio Österreich ist ein neues Architekturbüro in Wien und steht Auftraggebern mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie dem strategischen Partner Körös-Consult in Architektur, Generalplanung und Fachplanung zur Seite.